Gedenktag
katholisch: 5. August |
Name
bedeutet: der Hauch (hebr.) |
Erzbischof von Reims
* in England
†nach 745 |
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Abel trat als Mönch ins Benediktinerkloster
Lobbes
ein und wurde durch Bonifatius
mit UnterstĂĽtzung der Hausmeier Pippin III. und Karlmann
744 zum Erzbischof von Reims
ernannt. Als Bischof von Reims fungierte aber schon Milo, Sohn von Liutwin
von Trier, der um 722 von Karl Martell als Bischof von Trier
und Reims zugleich eingesetzt worden war; nach den Worten eines Zeitgenossen war
er nur der Tonsur nach Geistlicher
, seine Aufgabe war die Verwaltung und Verteidigung
der gegen die Bretonen eingerichteten Mark. Seine weltliche Amts- und LebensfĂĽhrung,
so die Verteilung von Reimser Kirchengut unter seine Kinder, machte ihn fĂĽr
Bonifatius zum Prototyp eines entarteten Bischofs, zusammen mit Pippin dem JĂĽngeren
versuchte Bonifatius, durch Ernennung neuer Bischöfe die Zustände zu
bessern.
Abel konnte sich nicht gegen Milo durchsetzen, er legte sein Bischofsamt nach
drei Jahren nieder und zog sich wieder nach Lobbes
zurĂĽck, wo er bis zu seinem Tod als Mitabt wirkte.
Quellen:
• Erhard Gorys: Lexikon der Heiligen. dtv, München, 1997
• Otto Wimmer, Hartmann Melzer: Lexikon der Namen und Heiligen, bearb.
u. erg. von Josef Gelmi. Tyrolia, Innsbruck, 1988
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985