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Laurits Regner Tuxen: Absalon (mit Kreuz) und König Waldemar I. (mit Schwert) stürzen
am Kap Arkona auf RĂĽgen
den Götzen Svantevit, den Kriegs- und obersten Gott der WendenDie Wenden sind die Westslawen, die vom 7. Jahrhundert an große Teile Nord- und Ostdeutschlands bewohnten. Höhepunkt ihrer Geschichte war die Staatsbildung der Abodriten im heutigen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg im 11. Jahrhundert. Sie kämpften gegen Dänen und Deutsche um die Vorherrschaft im südlichen Ostseeraum. Durch die fränkische Kolonisation des Ostens ab dem 11. Jahrhundert verloren sie ihre Herrschaft und es kam zur Verschmelzung mit den zugewanderten deutschen Siedlern.,
um 1890, Wandgemälde im Schloss Frederiksborg in Hillerød

Als Absalon etwa 18 Jahre alt war, trat sein Vater in das das Benediktinerkloster in Sorø ein, das er zuvor gestiftet hatte. Absalon studierte in Paris Theologie und Kirchenrecht. 1158 wurde er Bischof von Roskilde, 1178 Erzbischof als Nachfolger des Zurückgetretenen Eskil im damals dänischen Lund und damit Primas der dänisch-schwedischen Kirche.
Als Ratgeber und Feldherr der dänischen Könige Waldemar I. und Knut VI. beteiligte sich Absalon an der Bekämpfung der Seeräuber der WendenDie Wenden sind die Westslawen, die vom 7. Jahrhundert an große Teile Nord- und Ostdeutschlands bewohnten. Höhepunkt ihrer Geschichte war die Staatsbildung der Abodriten im heutigen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg im 11. Jahrhundert. Sie kämpften gegen Dänen und Deutsche um die Vorherrschaft im südlichen Ostseeraum. Durch die fränkische Kolonisation des Ostens ab dem 11. Jahrhundert verloren sie ihre Herrschaft und es kam zur Verschmelzung mit den zugewanderten deutschen Siedlern. und am Kriegszug des dänischen Königs mit Heinrich dem Löwen, der mit der Unterwerfung von Mecklenburg und der Insel Rügen unter dänische Herrschaft endete.
Weil nach dem Tod seines Vaters die Zucht unter den Benediktinern in Sorø zerfiel, rief Absalon Mönche aus der Zisterzienserabtei in Esrom und weihte 1161 das Kloster neu, das durch ihn eines der reichsten Zisterzienserklöster wurde. 1170 gründete er die Bischofsburg Havn, aus der sich später die Stadt Kopenhagen entwickelte.
Reiterstatue auf dem Højbro Platz in Kopenhagen

Absalon setzte die EinfĂĽhrung des Zehnten durch und beharrte auf strenger DurchfĂĽhrung des
Priesterzölibats. Er kümmerte sich
intensiv um die Christianisierung der Insel RĂĽgen
und Zivilisation in Dänemark und Südschweden. Den KlerikerEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien.
Saxo Grammaticus bewog er zur Abfassung der zwischen 1185 und 1208
entstandenen 16 BĂĽcher der Historia Danica
, der Geschichte
der Dänen
; sie gelten als eine der reichsten Quellen zur nordischen
Geschichte und Sagenwelt.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon