Ökumenisches Heiligenlexikon

Abundius von Como

Gedenktag katholisch: 2. April
     in Mailand: 31. August
Name bedeutet: der Reiche (latein.)
Bischof von Como
* in Thessaloniki in Griechenland
† 469 in Como in Italien
Kartenskizze

Kartenskizze


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Giovan Angelo de Maino: Statue im Abundius-Altar, 1509 - 1514, in der Kathedrale in Como

Giovan Angelo de Maino: Statue im Abundius-Altar, 1509 - 1514, in der Kathedrale in Como   

Abundius, Bischof von Como, nahm 450 am Konzil von Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - teil und wirkte als Gesandter von Papst Leo I. bei Kaiser Theodosius II. und auf dem Konzil von Chalcedon im Jahr 451. Er bekämpfte Eutychius, der die menschliche Natur Christi verneinte, und den Nestorianismus. Eusebius von Mailand berichtete über Abundius' Auftreten bei einer SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. in Mailand. Gelegentlich wird er als Autor des Te Deum bezeichnet.

Abundius wurde in der Kirche San Pietro e Paolo in Como bestattet, die 818 nach ihm benannt wurde. 1587 wurden seine Gebeine in die neue Kathedrale übertragen.

Giovanni Pietro Malacrida: Standarte, um 1515, in der Kathedrale in Como

Giovanni Pietro Malacrida: Standarte, um 1515, in der Kathedrale in Como   

Catholic Encyclopedia





Quellen:
• http://www.newadvent.org/cathen/01075b.htm
• http://www.catholic-forum.com/saints/saintaa2.htm
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993


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