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Johann Michael Feichtmayr der Jüngere und Franz Xaver Feuchtmayer der Ältere: Achatius,
um 1610, am Gnadenaltar der Basilika
Vierzehnheiligen ![]()
Achatius war Hauptmann im kaiserlichen Heer, stationiert in Thrakien. Er wurde nach grausamen Martern unter Kaiser Maximian in Byzanz - dem heutigen Ístanbul - enthauptet.
In der Überlieferung wurde Achatius vermischt mit einem gleichnamigen Soldaten,
der 303 oder 305 in Byzanz - dem heutigen Ístanbul
- hingerichtet und an einem Staurius
genannten Ort bestattet wurde.
Mehrere Kirchen in Konstantinopel,
dem späteren Byzanz, wurden Achatius geweiht - darunter auch eine von Kaiser Konstantin
erbaute. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde Achatius ins Martyrologium
Romanum aufgenommen; seitdem gehört er zu den 14
Nothelfern. Als Acato
wird er in Ávila
und Cuenca
in Spanien besonders verehrt.
Agatho ist stark
, naive Kachelmalerei zur Erinnerung an Rettung vor deutscher Zerstörung
durch amerikanische Truppen im 2. Weltkrieg am 8. September 1943, 1990, an der Stadtmauer in
Squillace

Eine Legende berichtet, dass Achatius' Leichnam in einem Sarg ins Meer geworfen wurde,
aber nicht unterging. Die Wellen trugen den Sarg bis zur Küste in Kalabrien;
als Agario
wird er in Squillace
verehrt. Reliquien liegen auch in Hirsau
und Weingarten.
Attribute:
Soldat mit Dornzweig und Dornenkranz, mit Schwert, Streitaxt oder Lanze
Patron
der Soldaten; gegen Kopfweh, in Todesängsten und ausweglosen Lagen; für Stärkung in Zweifeln