Gedenktag katholisch: 26. November |
Name bedeutet: durch Adel glänzend (althochdt.) |
Prior in Oberalteich
* 1239 bei Haigerloch
in Baden-Württemberg
† 26. November 1311 in Oberalteich
in Bayern |
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Adalbert stammte aus niederem Adel. Er wurde 1261 Benediktinermönch
in Oberalteich,
wo er als Leiter der Klosterschule, Prior und Pfarrer wirkte. Er brachte die
Schreibstube zur Blüte und schuf Einrichtungen zur Pflege von Aussätzigen, deshalb
gilt er als Begründer der Leprosenfürsorge im Donaugau. Seine um 1345 verfasste
Lebensbeschreibung betont seinen asketischen Lebensstil und seine mystische
Begabung.
Adalberts Gebeine wurden mehrmals
erhoben.
Kanonisation:
Im 17. Jahrhundert gab es Bestrebungen, ihn offiziell seligzusprechen.
Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler:
Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München, 2001
• Otto Wimmer, Hartmann Melzer: Lexikon der Namen und Heiligen,
bearb. u. erg. von Josef Gelmi. Tyrolia, Innsbruck, 1988
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.):
Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XIV, Herzberg 1998