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Adalrich war nach alter Überlieferung ein Sohn des Herzogs Burkhard I. von Schwaben und der Reginlind von Schwaben. Er wurde Mönch in Einsiedeln und lebte dann als Einsiedler auf der Insel Ufenau im Zürichsee, zusammen mit seiner Mutter Reginlinde, die Äbtissin des Fraumünsters in Zürich war und nach ihrer Erkrankung mit Lepra auf die Insel zog. Sie stiftete auf der Insel die Martinskapelle und die Pfarrkirche St. Peter und Paul, an der Adalrich als Leutpriester wirkte und den Menschen Hilfe - auch durch Wundertaten - erwies, wodurch sich die Insel zum weithin ausstrahlenden Zentrum von Pilgern entwickelte.
Insel Ufenau mit Martinskapelle (links), Pfarrkirche St. Peter und Paul (rechts) und Gasthaus (vorne)
965 ĂĽberlieĂź Kaiser Otto I. die Insel Ufenau dem Kloster Einsiedeln.
Adalrich wurde an der Kirche St. Peter und Paul auf der Insel Ufenau im ZĂĽrichsee bestattet, dort ist sein Grabstein erhalten. 1141 wurden seine Gebeine erhoben, 1959 wurden sie nach Einsiedeln ins Kloster ĂĽberfĂĽhrt.
* Der korrekte Name ist Ufnau und wird vom Kloster offiziell wieder verwendet, allgemein durchgesetzt hat sich aber die Bezeichnung Ufenau.