Gedenktag katholisch: 30. Juni
früher: 11. Februar
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Osnabrück und im Zisterzienserorden: 13. Februar |
Name bedeutet: edler Wolf (althochdt.) |
Bischof von Osnabrück
* um 1185 in Tecklenburg
in Nordrhein-Westfalen
†30. Juni 1224 in Osnabrück
in Niedersachsen |
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Adolf, jüngster Sohn des Grafen Simon von Tecklenburg
war Kanoniker am Dom in Köln.
Er wurde Zisterziensermönch in
Kamp
- dem heutigen Ortsteil von Kamp-Lintfort - und 1216 Bischof von
Osnabrück.
Papst Honorius III. bestätigte die Wahl nicht und befahl eine Neuwahl,
bei der aber wiederum Adolf gewählt wurde; 1217 wurde er geweiht.
Er sorgte für Reformen in der Kirche und kümmerte sich um Arme und
Pestkranke.
Kanonisation:
Adolfs Kult wurde 1625 approbiert.
Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler:
Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München, 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• Erhard Gorys: Lexikon der Heiligen. dtv, München, 1997
• Otto Wimmer, Hartmann Melzer: Lexikon der Namen und Heiligen,
bearb. u. erg. von Josef Gelmi. Tyrolia, Innsbruck, 1988
• Friedrich-Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.):
Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990