Ökumenisches Heiligenlexikon

Ængus der Culdee

Gedenktag katholisch: 11. März
     n.g. Gedenktag in Irland
Name bedeutet: der Diener Gottes (gälisch)
Einsiedler, Laienbruder
* bei Clonengh, einem heute unbekannten Ort in Irland
† 11. März 824 in Disert-beagh, ein Ort am Fluss Nore in Irland
Kartenskizze

Ængus wurde im Kloster seiner Heimat erzogen und lebte dann eine Zeit lang als Einsiedler. Er habe mit den Engeln geredet; für seine Liebe zum Gebet und zur Einsamkeit wird er Culdee, Diener Gottes, genannt. Weil Wanderer ihn immer wieder störten, zog er sich weiter zurück in die nach ihm genannte Wüste des Ængus, drei Kilometer südöstlich der heutigen Stadt Port Laoise (Maryborough). Hier errichtete er ein kleines Oratorium und lebte in großer Strenge, fernab aller Verlockungen; aber sein Ruhm zog viele Besucher an.

Wieder zog Ængus weiter, nun zum Kloster Tallaght bei Dublin, in das er als Laienbruder eintrat. Alsbald erkannte Abt == Maelruain Ængus' wahre Identität, beide zusammen begannen um 790 mit der Arbeit am Martyrologium von Tallaght, der Geschichte irischer Heiliger. Um 805 beendete Ængus die Arbeit an seiner berühmten poetischen Heiligengeschichte Feliré.

Catholic Encyclopedia





Quellen:
• http://www.newadvent.org/cathen/01173a.htm



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