Gedenktag katholisch: 21. Juni
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Mainz
Name bedeutet: der Weiße (latein.)
oder: aus der alten Hauptstadt der Latiner Alba Longa in Mittelitalien stammend (latein.)
Altarbild aus Tirol,
um 1500 / 1525, in der National Gallery of Art in Washington

Die von Hrabanus Maurus
aufgezeichnete Legende kennt Alban und Theonestus
als Priester im Kampf gegen den Arianismus.
Von Rom
wurden sie demnach zu Ambrosius nach
Mailand gesandt, über Gallien zogen sie weiter nach Augsburg
und schließlich nach Mainz.
Dort setzten sie den vertriebenen Bischof Aureus
wieder ein, doch die eingefallenen Vandalen ergriffen ihn bei ihrem Sturm auf
die Stadt 406 abermals und erschlugen ihn. Auch Alban wurde während des Gebets
gefasst und enthauptet. Die Legende berichtet, wie er sein Haupt genommen habe,
um es an die Stelle zu tragen, wo er begraben werden wollte. Theonestus aber
habe ihn in einem schönen Münster zu Mainz
bestattet und sei dann auch getötet
worden.
Albans Grab wurde angeblich bei Ausgrabungen im Süden von Mainz
gefunden. Auf der Albansschanze
in Mainz stand die von Karl
dem Großen zu Ehren Albans und als Grablege für Karls 794 verstorbene
dritte Frau Fastrade erbaute Abtei, in der dann auch die Mainzer Bischöfe
beigesetzt wurden.
Attribute:
mit Schwert, sein Haupt in Händen
Patron
von Mainz;
der Bauern; gegen Unwetter, Hals- und Kopfschmerzen, Pest, Epilepsie
und Harnwegerkrankungen