Gedenktag katholisch: 24. November
Name bedeutet: durch Adel glänzend (althochdt.)
Albert, Sohn des Grafen Gottfried III. von Nieder-Lothringen, war Archidiakon, dann Propst im Kollegiatstift St. Johann-Baptist in Lüttich (Liège). Gegen seinen Konkurrenten Albert von Rethel wurde er 1191 zum Bischof von Lüttich gewählt, doch Kaiser Heinrich VI. setzte 1192 in Worms Lothar von Hochstaden in das Bischofsamt ein. Albert erreichte aber in Rom seine Bestätigung durch Papst Coelestin III. Weil der Lütticher Bischofsstuhl ja inzwischen besetzt war, wurde er zum Kardinaldiakon ernannt und 1192 in Reims zum Priester und Bischof geweiht. Sein Bruder, Heinrich I., der Herzog von Brabant, verwehrte ihm die aber Rückkehr nach Lüttich. Drei deutsche Ritter aus des Kaisers Gefolgschaft sollen ihn alsbald in Reims ermordet haben.
Kanonisation:
Papst Paul V. genehmigte 1613 die Verehrung.
Attribute:
Kardinal, 3 Schwerter zu seinen Füßen
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