Ökumenisches Heiligenlexikon

Alexander von Kappadokien
auch: von Jerusalem

Gedenktag katholisch: 18. März

Gedenktag orthodox: 22. Dezember

Name bedeutet: der Wehrmann (griech.)

erster Bischof von Cäsarea in Kappadokien, Märtyrer
† 251 in Cäsarea in Israel

Kartenskizze Kartenskizze

Alexander war Schüler von Clemens von Alexandria. Um 211 wurde er Bischof von Cäsarea in Kappadokien - dem heutigen Kayseri - und bald schon unter Kaiser Alexander Severus gefangen genommen. Nach seiner Freilassung kam er 212 nach Jerusalem und wurde Koadjutor des hochbetagten Jerusalemer Bischofs. Er erlaubte dem Laien Origines - dessen Schulfreund er nach einigen Quellen war -, in Kirchen zu sprechen und ordinierte ihm zum Priester; deshalb hatte er heftige Auseinandersetzungen mit Demetrius von Alexandria. Während der Christenverfolgung unter Kaiser Decius wurde er in Cäsarea ins Gefängnis geworfen, überlebte aber der Überlieferung nach alle Martern: wilde Tiere töteten ihn nicht, sondern leckten ihm die Füße. Schließlich erlag er seinen Torturen im Gefängnis.

Alexander hinterließ eine wertvolle Bibliothek, die Eusebius von Cäsarea als Quellen für seine Werke diente.

Catholic Encyclopedia


Quellen:
• Erhard Gorys: Lexikon der Heiligen. dtv, München, 1997
• http://www.newadvent.org/cathen/01295b.htm
• Friedrich-Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990
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