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Franz Seraph Ehrlich war der Sohn einer einfachen, kinderreichen Handwerkerfamilie. Er wurde Schreiner und trat dann 1897 in Straubing in den Karmelitenorden ein, wo er den Ordensnamen Alois annahm. Seine besondere handwerkliche Begabung war im Orden sehr geschätzt, deshalb wurde er in mehrere Klöster gesandt zu Ausbauarbeiten, so nach Bamberg, wo er in der Karmelitenkirche nach 1902 fast die gesamte Innenausstattung, insbesondere die Altäre fertigte nach dem Vorbild der in der Säkularisation verloren gegangenen barocken Kircheneinrichtung aus dem Jahr 1714. Weitere Arbeiten vollbrachte er in Rom und Palästina.
Alois Ehrlich war ein stiller Mensch, er liebte das Gebet, besonders das stille Verweilen vor den eucharistischen Elementen im Tabernakel; mit seiner Frömmigkeit, insbesondere in der Verehrung der Maria, wusste er sich in der Gegenwart Gottes.
Bald nach seinem Tod setzte die Verehrung von Bruder Alois
ein. Schon
1948 wurden seine Gebeine in die rechte
Seitenkapelle am Eingang der Karmelitenkirche
in Bamberg
ĂĽberfĂĽhrt.
Kanonisation:
Der Seligsprechungsprozess wurde 1953 eingeleitet.
Leben
und Glauben von Alois Ehrlich stellen die Karmeliten auf Ihrer Homepage dar.
Zum neuen Vizepostulator im Seligsprechungsverfahren des Dieners Gottes Alois Ehrlich wurde P. Johannes M. NĂĽtzel O.Carm. von der Ordensleitung der Karmeliten vorgeschlagen und vom Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick ernannt.
P. Johannes M. NĂĽtzel O.Carm. aus Bamberg ĂĽber E-Mail, 14. September 2009