Gedenktag katholisch: 13. September |
Name bedeutet: der Geliebte (latein.) |
Bischof von Sitten
† um 690 in Péronne
bei Lille in Frankreich |
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Amatus war Benediktinermönch und
wurde - wohl um 670 - Bischof von Sion
/ Sitten. Die Legende berichtet, wie er mit vollen Händen Geld in den Fluss warf,
um jegliche Habsucht zu bekämpfen. Der Hausmeier von Frankenkönig Theuderich
III., Ebroin, verbannte ihn 675 nach Péronne,
später nach Flandern.
Reliquien von Amatus kamen um 870
nach Douai.
Seine Verehrung in Sion
Sitten ist seit dem 12. Jahrhundert bezeugt.
Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Erhard Gorys: Lexikon der Heiligen. dtv, München 1997
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger.
Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993