Ă–kumenisches Heiligenlexikon

Andreas Corsini

Gedenktag katholisch: 6. Januar
     Fest im Orden der Karmeliten und
     nicht gebotener Gedenktag im Orden der Unbeschuhten Karmeliten: 9. Januar
Name bedeutet: der Mannhafte (griech.)
Bischof von Fiesole, Ordensmann
* 1301 (?) in Florenz in Italien
† 6. Januar 1373 in Fiesole bei Florenz in Italien
Kartenskizze

Guido Reni: Andreas Corsini im Gebet, 1630 - 1635, in der Galeria degli Uffizi in Florenz

Guido Reni: Andreas Corsini im Gebet, 1630 - 1635, in der Galeria degli Uffizi in Florenz   

Andreas studierte in Paris und Avignon, wurde Karmelit in seiner Heimatstadt und führte ein streng asketisches Leben. 1349 wurde er zum Bischof von Fiesole ernannt, verstärkte seine Entsagungen noch, half den Armen und wirkte als Friedensstifter, so in Bologna als päpstlicher Gesandter. Zahlreiche Wunder vollbrachte er zu Lebzeiten und noch nach seinem Tod, so dass Papst Eugen IV. unverzüglich seine Verehrung erlaubte.

Andreas' Leichnam wurde in Florenz beigesetzt, er ist bis heute unverwest.

Kanonisation: 1629 wurde Andreas durch Papst Urban VIII. heiliggesprochen.

Catholic Encyclopedia


Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Erhard Gorys: Lexikon der Heiligen. dtv, München 1997
• http://www.newadvent.org/cathen/01472d.htm
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