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Ökumenisches Heiligenlexikon

Andreas-Hubert Fournet

französischer Name: André-Hubert

Gedenktag katholisch: 13. Mai
Hochfest bei den Kreuztöchtern: 16. Mai
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum Pamplona y Tudela: 16. Mai

Name bedeutet: A: der Mannhafte (griech.)
H: mit glänzendem Verstand (althochdt.)

Pfarrer, Ordensgründer
* 6. Dezember 1752 in Saint-Pierre-de-Maillé im Département Vienne bei Poitiers in Frankreich
† 13. Mai 1834 in Poitiers in Frankreich

Kartenskizze

Nach vielen Schwierigkeiten in seiner Jugendzeit und erfolglosem Studium wurde Andreas Hubert 1776 doch noch zum Priester geweiht und 1781 Pfarrer in seinem Heimatort bei Vienne und nahm am Leben der feinen Gesellschaft teil. Die Begegnung mit einem Bettler wandelte ihn um, fortan lebte er in strengster Armut. In der Französischen Revolution verweigerte er den Eid auf die Zivilkonstitution und musste deshalb 1792 nach Spanien fliehen; nach dem Tod von Revolutionsführer Robespierre konnte er 1797 zurückkehren. Er gründete zusammen mit Elisabeth Bichier die Kongregation der Filles de la Croix, die Töchter vom Kreuz, nach ihm auch Andreasschwestern genannt, zur Armen- und Krankenpflege, die 1867 vom Papst bestätigt wurde. Er verfasste die Ordenssatzung, 1820 bis 1832 leitete er den Orden vom Mutterhaus in La Puye aus.

Andreas wurde im Mutterhaus in La Puye bestattet. Andreas-Schwestern gibt es heute in den romanischen Ländern und in Kanada.

Kanonisation: Andreas-Hubert Fournet wurde am 16. Mai 1926 durch Papst Pius XI. selig- und am 4. Juni 1933 durch denselben Papst heiliggesprochen.




Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993