Gedenktag katholisch: 13. Mai
Name bedeutet: A: der Mannhafte (griech.)
H: mit glänzendem Verstand (althochdt.)
Nach vielen Schwierigkeiten in seiner Jugendzeit und erfolglosem Studium wurde Andreas Hubert 1776 doch noch
zum Priester geweiht und 1781 Pfarrer in seinem
Heimatort bei Vienne und nahm am Leben der
feinen Gesellschaft teil. Die Begegnung mit einem Bettler wandelte ihn um, fortan lebte er in strengster Armut. In der
Französischen Revolution verweigerte er den Eid auf die Zivilkonstitution und musste deshalb 1792 nach Spanien fliehen;
nach dem Tod von Revolutionsführer Robespierre konnte er 1797 zurückkehren. Er gründete zusammen mit
Elisabeth Bichier die Kongregation der Filles de la Croix
,
die Töchter vom Kreuz
, nach ihm auch Andreasschwestern
genannt, zur Armen- und Krankenpflege, die 1867 vom
Papst bestätigt wurde. Er verfasste die Ordenssatzung, 1820 bis 1832 leitete er den Orden vom Mutterhaus in
La Puye aus.
Andreas wurde im Mutterhaus in La Puye bestattet. Andreas-Schwestern gibt es heute in den romanischen Ländern und in Kanada.
Kanonisation:
Andreas-Hubert Fournet wurde am 16. Mai 1926 durch Papst Pius XI. selig- und am 4. Juni 1933 durch denselben Papst
heiliggesprochen.
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