Ökumenisches Heiligenlexikon

Andreas Hubert Fournet

Gedenktag katholisch: 13. Mai

Name bedeutet: A: der Mannhafte (griech.)
H: mit glänzendem Verstand (althochdt.)

Pfarrer, Ordensgründer
* 6. Dezember 1752 in Maillé bei Tours in Frankreich
† 13. Mai 1834 in Poitiers in Frankreich

Kartenskizze

Nach vielen Schwierigkeiten in seiner Jugendzeit und erfolglosem Studium wurde Andreas Hubert doch noch Pfarrer in seinem Heimatort Maillé und nahm am Leben der feinen Gesellschaft teil. Die Begegnung mit einem Bettler wandelte ihn um, fortan lebte er in strengster Armut. In der französischen Revolution musste er 1792 nach Spanien fliehen, nach dem Tod von Revolutionsführer Robespierre konnte er zurückkehren. Er gründete zusammen mit Elisabeth Bichier die Kongregation der Kreuztöchter vom heiligen Andreas zur Armen- und Krankenpflege, die 1867 vom Papst bestätigt wurde. 1820 bis 1832 leitete er den Orden vom Mutterhaus in La Puye aus.

Andreas-Schwestern gibt es heute in den romanischen Ländern und in Kanada.

Kanonisation: Andreas Hubert Fournet wurde am 16. Mai 1926 durch Papst Pius XI. selig- und am 4. Juni 1933 durch denselben Papst heiliggesprochen.


Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
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