Gedenktag katholisch: 13. Mai
Name bedeutet: A: der Mannhafte (griech.)
H: mit glänzendem Verstand (althochdt.)
Nach vielen Schwierigkeiten in seiner Jugendzeit und erfolglosem Studium
wurde Andreas Hubert doch noch Pfarrer in seinem Heimatort Maillé
und nahm am Leben der feinen Gesellschaft teil. Die Begegnung mit einem Bettler
wandelte ihn um, fortan lebte er in strengster Armut. In der französischen
Revolution musste er 1792 nach Spanien fliehen, nach dem Tod von
Revolutionsführer Robespierre konnte er zurückkehren. Er gründete zusammen mit
Elisabeth Bichier
die Kongregation der Kreuztöchter vom heiligen Andreas
zur Armen- und Krankenpflege, die 1867 vom Papst bestätigt wurde. 1820 bis 1832
leitete er den Orden vom Mutterhaus in La
Puye aus.
Andreas-Schwestern gibt es heute in den romanischen Ländern und in Kanada.
Kanonisation:
Andreas Hubert Fournet wurde am 16. Mai 1926 durch Papst Pius XI. selig- und am
4. Juni 1933 durch denselben Papst heiliggesprochen.