Gedenktag katholisch: 6. Dezember |
Name bedeutet: die Eselin / die Alte (latein.) |
Bekennerin
* 332 (?) in Rom
† 6. Dezember (?), nach 405 daselbst |
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Asella hatte sich unter dem Einfluss der durch Athanasios
in Rom
hervorgerufenen Begeisterung für das Mönchtum schon im Alter von zwölf
Jahren entschlossen, ihr Leben ganz in den Dienst Christi
zu stellen. 384 lernte sie Hieronymus
kennen. In einem Brief des Jahres 384 an Marcella
beschrieb der Asellas Leben. Das Lob, das er für sie ausdrückte, ist wohl einzigartig:
Mit ihrem himmlischen Bräutigam unterhielt sie sich im Gebete und Psalmengesang.
Eilends besuchte sie die Gräber der Märtyrer. ... Kam aber die Fastenzeit
heran, übte sie heiteren Antlitzes diese Praxis (des Fastens) Woche auf Woche.
... Sei sie für die Witwen und Jungfrauen ein Vorbild, die Frauen mögen sie
ehren, den Sündern flöße sie Furcht ein, den Priestern aber sei sie
Gegenstand ihrer Hochachtung!
Auch sein letzter Brief vor der Flucht
aus Rom 385 galt ihr.
Martyrologium Romanum Flori-Legium
Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.):
Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XV, Herzberg 1999