Gedenktag orthodox: 5. September
3. Sonntag nach Pfingsten
Erhebung der Gebeine im Jahr 1649: 20. Juli |
Name bedeutet: der Unsterbliche (griech. - russisch) |
Abt in St. Simeon in Berestja, Märtyrer
* um 1592
† 5. September 1648 in Brest / Bjeraszje
in Weißrussland |
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Russische Ikone 
Atanasij war Mönch und ab 1640 Abt des Klosters St. Simeon in Brest /
(Bjeraszje).
Nach dem Inkrafttreten der verordneten Kirchenunion verteidigte
er die orthodoxen Gläubigen gegenüber den dem Katholizismus zugeneigten
polnischen Behörden - Weißrussland war damals polnisch. Seine Rede im
polnischen Parlament 1643 machte ihn weithin bekannt; sie war wohl auch
der Anlass, ihn ein Jahr später zu verhaften. Nach seiner Freilassung 1645
konnte er drei Jahre in Freiheit wirken, bis ihn die Polen 1648 bezichtigten, ein
Sympathisant des rebellischen Kosakenführers Bohdan Xmelnyc'kyj zu sein.
Atanasij wurde gefoltert und hingerichtet.
Quellen:
• Johannes Madey. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.):
Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XV, Herzberg 1999