Ökumenisches Heiligenlexikon

Auxentius vom Berg
griechischer Name: Auxentios

Gedenktag katholisch: 14. Februar
Gedenktag orthodox: 14. Februar
Gedenktag armenisch: 14. Februar
Name bedeutet: der Wachsende (griech.)
Priester, Abt, Einsiedler
* in Syrien
† um 470 auf dem Berg Skopas, heute Kayışdağ bei Ístanbul in der Türkei
Kartenskizze

Auxentios diente in der Leibwache von Kaiser Theodosius II. in Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul. Dann lebte er als Mönch und Einsiedler auf dem Berg gegenüber der Prinzeninsel Oxia - der heutigen Heybeli Ada - im Bosporus bei Konstantinopel. Er lebte asketisch, vollbrachte Wunder und stand deshalb in hohem Ansehen. Darum wurde er auch eingeladen zur Teilnahme am Konzil von Chalkedon, um den Beschlüssen Anerkennung zu verschaffen. Er lebte dann als Einsiedler auf dem Berg Skopas - dem heutigen Kayışdağ bei Chalcedon, der später nach ihm Berg des heiligen Auxentios genannt wurde, und warb viele Nachfolger für das Einsiedlerleben. Seine selbst verfassten TroparienAls Troparion wird in der der orthodoxen Liturgie ein kurzer Gesang bezeichnet, der meist nur aus einer Strophe (Stanze) besteht. Im Troparion wird häufig des Heilsereignisses oder des Heiligen gedacht, der an diesem Tag im Kirchenjahr im Mittelpunkt steht; die Troparien wechseln also jeden Tag. sind die ältesten überlieferten.

Auxentios wurde in der von ihm erbauten Kirche des von ihm am Fuß des Berges Skopas gegründeten Frauenklosters bestattet. Sein Schüler Georgius beschrieb sein Leben.


Quellen:

• Friedrich Wilhelm Bautz. In: Friedrich-Wilhelm Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. I, Hamm 1990
• http://en.wikipedia.org/wiki/Auxentius_of_Bithynia
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