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Barnard enstammte einer wohlhabenden adeligen Familie, war verheiratet und Offizier unter Karl dem Großen. Nach dem Tod seiner Eltern teilte er seinen Besitz in je ein Drittel für die Kirche, für die Armen und für seine Kinder und trat in den Benediktinerorden ein. Er wurde 805 Abt seines Klosters und 810 Erzbischof von Vienne. Die Gründung des Klosters und damit der Stadt Romans - des heutigen Romans-sur-Isère - sowie des Klosters in Ambronay gehen auf ihn zurück. 824 nahm er am Konzil von Paris teil, wo eine Einigung mit der Ostkirche über die Frage der Ikonenverehrung erzielt werden sollte. Zusammen mit anderen Bischöfen verfasste er eine Abhandlung üer das Zusammenleben von Juden und Christen.
In den Streitigkeiten von König Ludwig dem Frommen mit seinen Söhnen war Barnard als Ratgeber tätig, konnte sich aber nicht durchsetzen und wurde 835 seines Amtes enthoben. Nach Jahren im Exil wurde er 839 begnadigt und kehrte in seine Diözese zurück.
Barnards Reliquien werden in Romans-sur-Isère verehrt.
Patron
der Landarbeiter
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