Gedenktag katholisch: 19. Januar |
Name bedeutet: der Küssende (latein.) |
Bischof von Lodi
* um 320 in Siracusa
auf Sizilien (?) in Italien
† 409 in Lodi
bei Mailand in Italien |
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Bassianus, der Überlieferung nach Sohn eines heidnischen Präfekten, studierte
demnach in Rom
und wurde dort zum Christentum bekehrt. Gut dokumentiert ist, dass er zum
Freundeskreis um Ambrosius
von Mailand gehörte und 374 Bischof von Lodi
wurde. Dort ließ er die Apostelbasilika erbauen, die 380 geweiht wurde. 381 nahm er an der
SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten.
In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet.
in Aquileia,
390 an der in Mailand
teil.
Bassianus ist mehrfach in Schriften des Ambrosius
erwähnt. Die Lebensgeschichte wurde im 10. Jahrhundert verfasst.
Patron
gegen Aussatz; der Diözese Lodi
Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger.
Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 2. Herder, Freiburg im Breisgau 1994
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.):
Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XXII, Nordhausen 2003