Ökumenisches Heiligenlexikon

Benedetta Bianchi Porro

Gedenktag katholisch: 23. Januar

Name bedeutet: B: die Gesegnete (latein.)

Dulderin
* 8. August 1936 in Dovadola bei Forlì in Italien
† 23. Januar 1963 in Sirmione am Gardasee in Italien

Benedetta im Alter von 20 Jahren

Benedetta im Alter von 20 Jahren

Benedetta zog 1951 mit ihrer Familie nach Sirmione am Gardasee. In jener Zeit verspürte sie die ersten Anzeichen ihrer schweren Krankheit mit Beschwerden an den Beinen. 1953 schrieb sie sich als Medzinstudentin an der Universität Mailand ein. Aber die Krankheit - eine mit langen Aufenthalten im Krankenhaus, mit Operationen und zunehmenden Beschwerden zwang sie zum Verlassen der Universität kurz vor dem Examen. Inzwischen taub geworden und weitgehend ihrer Sinne beraubt, unterzog sie sich einer weiteren Operation, wobei sie erblindete; ihr einziger Kontakt zur Außenwelt blieb die eine Hand, mit der sie noch etwas fühlen konnte.

Benedetta ertrug ihre Leiden als Zeugin der Leiden Christi; sie sang vom Wunder des Lebens, dem Geheimnis der Liebe, der Quelle der Gnade. Jedermann, der ihre begegnete, wurde von ihrer Hoffnungskraft erfasst. Am Tag ihres Todes im Januar sei im Garten unter dem Fenster ihres Zimmers eine weiße Rose erblüht.

Benedetta wurde zunächst in Sirmione bestattet, dann in ihren Heimatort Dovadola überführt, wo sie nun in der Andreas-Kirche in einem prächtigen Sarkophag liegt.

Eine Website in Italienisch und Englisch - Deutsch und Französisch sind geplant - stellt ausführlich das Leben von Benedetta Bianchi Porro dar.





Quellen: