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Buchmalerei: Benignus als Initialie in seiner Passionsgeschichte, 1. Viertel des
12. Jahrhunderts, in einem Passionale aus Canterbury in England 
Benignus war nach der Legende Schüler von Polykarp und wurde nach Gallien zur Mission in Autun, Langres und Dijon gesandt. Er wurde auf Befehl von Kaiser Mark Aurel - oder Aurelian - in Epagny bei Dijon dem Martyrium preisgegeben; da ihn die ausgehungerten Hunde im Gefängnis verschont hatten, starb er von Lanzen durchbohrt.
Der Ort von Benignus' Martyrium in Epagny bei Dijon und sein Grab auf einem Friedhof westlich der Stadt Dijon wurde ab Ende des 5. Jahrhunderts verehrt. Gregor von Tours berichtete, dass sein Urgroßvater Gregor, der 506 - 539 Bischof von Langres war, über dem Grab nach Überprüfung des Kultes eine Krypta und eine Basilika erbaute. Dann entstand dort wohl noch im 6. Jahrhunderts das Kloster St-Bénigne.
Der Benignus-Schrein des 12. Jahrhunderts in der Benediktinerabtei Siegburg enthält angeblich seine Reliquien.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
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