Gedenktag katholisch: 24. Januar
Name bedeutet: der Bärenstarke (althochdt.)
Der 13-jährige Bernhard, Schüler des bischöflichen Knabenseminars Obermünster in Regensburg, wurde mit einer schweren Krankheit in die städtische Kinderklinik eingeliefert und ertrug den zehnwöchigen Krankheitsverlauf geduldig.
Die Verehrung begann noch in seinem Todesjahr. Schon bald nach seinem Tod wurden ihm Gebetserhörungen auf seine Fürsprache bei Gott zugesprochen. Der Überführung der Gebeine in die Pfarrkirche von Herrngiersdorf wohnten 1952 über 20.000 Menschen bei. Dieser Überführung wird in Herrngiersdorf immer am Jahrestag, dem 2. Sonntag im September, gedacht. Der Regensburger Bischof Michael Buchberger - bis 1961 im Amt - förderte seine Verehrung
Kanonisation:
Das Seligsprechungsverfahren ist schon 1950 eingeleitet worden. Am 2. April 2011 autorisierte
Papst Benedikt XVI. die Heiligsprechungskongregation, das Dekret über den heroischen
Tugendgrad Bernhard Lehners zu promulgieren: er kann nun als ehrwürdiger Diener
Gottes
bezeichnet werden. Wenn sich nun ein nachweisbares Wunder ereignet, kann
die Seligsprechung erfolgen.
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