|
|
Bernhard Schwentner
Bernhard Schwentner wurde 1914 zum Priester geweiht. Im 1 Weltkrieg war er
Militärpfarrer und nebenamtlich Garnisonspfarrer in Neustrelitz.
Ab 1924 studierte er in Rom
und promovierte zum Doktor der Philosophie und des kanonischen Rechts. Ab 1927
wirkte er als Pfarrer in Neustrelitz und war Vorsitzender der
Priesterkonferenzen für Mecklenburg.
Trotz seiner nationalen und militärfreundlichen Einstellung stellte er sich
schließlich kritisch gegen den Nationalsozialismus, v.a. weil ihm die Seelsorge
an polnischen Zwangsarbeitern sehr erschwert wurde. Oft verkehrte er in den
Kreisen von Offizieren im Fliegerhorst, bis er gerade aus diesem Kreise 1944 bei
der Gestapo angezeigt und vom Volksgerichtshof wegen Wehrkraftzersetzung
zum
Tod verurteilt wurde. Das Mordurteil wurde durch Enthauptung vollstreckt.
Vor der katholischen Kirche in Neustrelitz erinnert ein Denkmal mit Schwentners Asche an das Martyrium.
Ausführlich
informiert die katholische Kirchengemeinde St. Ansgar in Hamburg
über Schwentner.
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
|
Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint. |
||||||||||||||||||||