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Bernhard, Sohn des adligen Grundbesitzers Bruno degli Uberti, verzichtete auf sein Erbe und trat 1085 in Florenz in den Vallombrosanerorden ein. Er wurde 1092 Abt und 1099 Generalabt; unter Bernhards Führung breitete sich der Orden von der Toskana in die Emilia und in die Lombardei aus. 1099 auch zum Kardinal ernannt, förderte er als Beauftragter von Papst Paschalis II. die Kirchenreform in vielen Städten Oberitaliens. Anlässlich der Einweihung der neuen Kathedrale ernannte Paschalis II. Bernhard 1106 zum Bischof von Parma, das früher den Gegenpäpsten Honorius II. und Clemens III. unterstanden hatte. Parma wurde zum Zentrum der Reformbewegung.
Für die Kongregation der Vallombrosaner erwirkte Bernhard 1124 den Schutz von Kaiser Heinrich V. Im Investiturstreit nahm Bernhard eine mittlere Position ein, dennoch wurde er zusammen mit dem Papst von Heinrich V. gefangen genommen. Bernhard versuchte weiterhin zu vermitteln; als er schon krank war, empfing er 1133 in Verona Kaiser Lothar III., der zur Krönung nach Rom zog.
Bernhards Grab, 1544 in der Krypta der Kathedrale in Parma
Bernhard wurde bei den Vallombrosanern schon im 12. Jahrhundert verehrt; sein Grab ist in der Kathedrale in Parma, Reliquien liegen auch in Vallombrosa, und Florenz.
Kanonisation:
Schon sechs Jahre nach seinem Tod wurde Bernhard von seinem Nachfolger, Bischof
Lanfrancus, kanonisiert.
Martyrologium Romanum Flori-Legium
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