Ökumenisches Heiligenlexikon

Bertold von Scheda

Gedenktag katholisch: 20. Juni

Name bedeutet: der glanzvoll Waltende (althochdt.)

Priester, Mönch
* um 1200 in Lübeck (?) in Schleswig-Holstein
† an einem 13. Juli vor 1230 bei Fröndenberg in Nordrhein-Westfalen

Kartenskizze

Bertold war Prämonstratensermönch im Kloster in Scheda. Dann zog er als Einsiedler auf den nahen Berg Haslei bei Fröndenberg an der Ruhr und erbaute eine Klause und eine Kapelle zu Ehren der Gottesmutter, für die er von seiner Schwester ein Marienbild bekam, das ihr Vater aus dem Heiligen Land mitgebracht hatte. Zusammen mit seinem Bruder Menrich arbeitete er an der Gründung einer neuen Niederlassung des Ordens in Fröndenberg, doch er starb noch vor deren Eröffnung.

Bertolds Grab ist in Scheda.


Quellen:

• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XVIII, Herzberg 2001
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XVI, Herzberg 1999
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