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Bonifatius war Sohn eines Arztes, trat in päpstliche Dienste und bekleidete
das hohe Amt des Dispensators, von Gregor
dem Großen sehr geschätzt. Im August 608 wurde er Papst. Er wandelte das
Pantheon
in Rom in die Kirche Maria ad Martyres
um; ihre Weihe am 13. Mai 610 bildete im Zuge der in jener Zeit
aufblühenden Heiligenverehrung den Grundstein für das - später durch Papst
Gregor III. auf den 1. November
verlegte - Fest Allerheiligen.
Die Missionsarbeit in England lag ihm am Herzen, er unterstützte den irischen
Missionar Kolumban.
Reliquien von Rom - darunter den Kopf und den rechten Arm von Petrus - bringen, um sie versteckt zu halten" />
Kloster Sant
Pere de Rodes in den katalonischen Pyrenäen. Hierher ließ der
Überlieferung nach Bonfifatius IV. die wichtigsten Reliquien von Rom
- darunter den Kopf und den rechten Arm von Petrus
- bringen, um sie versteckt zu halten. Später wurde an dieser Stelle das Petrus
geweihte Kloster errichtet, 879 erstmals urkundlich erwähnt. ![]()
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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