Gedenktag katholisch: 19. Februar
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Lausanne-Genf-Fribourg
Name bedeutet: der Wohltäter (latein.)
Bonifatius studierte in Paris, wo er dann auch als Professor lehrte. 1216 wurde er Dekan an St. Gudula in Brüssel, dann Domscholastiker in Köln. 1231 wurde er Bischof von Lausanne; er bemühte er sich besonders um die Unterweisung seiner Kirchenglieder und förderte die Ansiedlung von Dominikanern. 1238 musste er wegen Widerständen in seinem Bistum fliehen und ging nach Rom, wo er 1239 auf sein Amt verzichtete. Bonifatius ging 1243 in seine Heimat zurück, fungierte als Weihbischof und lebte bei der Zisterzienserinnenabtei in La Cambre / Ter Kameren (Maria Kammern), wo er als Weihbischof die Nonnen unterrichtete.
1245 gab Bonifatius die Exkommunikation von Kaiser Friedrich II. bekannt - Friedrich wurde schon 1227 und nochmals 1239 von Papst Gregor IX. nach kriegerischen Auseinandersetzungen gebannt und 1245 von Papst Innozenz IV. im Zuge des Machtkampfes zwischen dem Vatikan und dem König für abgesetzt erklärt.
Bonifatius wurde im Chor der Klosterkirche von Maria Kammern bestattet. Seine Reliquien liegen dort nun in einem Schrein aus dem 19. Jahrhundert.
Kanonisation:
Bonifatius wurde am 19. Februar 1702 selig gesprochen.
Patron
gegen Fieber
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