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Bruno-Statue auf der Alten Mainbrücke in Würzburg

Bruno war der Sohn von Herzog Konrad dem Älteren von Kärnten un der Mathilde von Schwaben, ein Vetter von Kaiser Konrad II. und Neffe von Papst Gregor V. Er wurde Hofkapellan bei Konrad II.; von 1024 bis 1032 verwaltete er die italienische Kanzlei des Kaisers, der ihn 1034 zum Bischof von Würzburg ernannte. Er wurde ein hervorragender Repräsentant der Reichskirche mit engen Beziehungen zu Konrads Nachfolger, Kaiser Heinrich III., für den er sogar die Brautwerbung übernahm.
Bruno begann 1040 mit dem Neubau des Würzburger Doms. Sein Augenmerk galt der Bildung und Moral des Klerus, er selbst war hoch gebildet. Er verfasste einen Psalmenkommentar, der aber erst 1489 - mit späteren Zusätzen - gedruckt wurde. Als er Kaiser Heinrich III. auf dessen Feldzug nach Ungarn begleitete, starb er während dieser Reise, weil der Saal einstürzte.
Brunos Verehrung in Würzburg ist im 12. Jahrhundeert nachgewiesen. Seine Reliquien befinden sich im Dom in Würzburg.
Attribute:
Bischof mit Trümmerstücken
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