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Ökumenisches Heiligenlexikon

Cellach McÆdh von Armagh

lateinisch: Celsus

Gedenktag katholisch: 1. April
nicht gebotener Gedenktag in Irland

Name bedeutet: Cellach: ?
Celsus: der Aufgerichtete (latein.)

Abt, Erzbischof von Armagh
* in Irland
† 1. April 1129 in Ardpatrick in Irland

Kartenskizze

Cellach gehörte dem Clann Sínaich an - der Familie, die seit dem Jahr 965 führende Positionen in der Kirche von Armagh innehatte und in der achten Generation das Amt des Abtes von Armagh mit verheirateten Laien besetzte. Cellasch Benennung zum Abt 1105 sollte dennoch die Reformen in der irischen Kirche befördern, wovon seine Weihe zum Priester 1105 und zum Bischof 1106 - also seine geistliche Weihe - zeugt; als erster vereinte er damit die Ämter des Abtes und des Bischofs von Armagh, wozu er als Anhänger der päpstlichen Reformpartei berufen wurde. Er spielte eine bedeutende Rolle bei der SynodeSynode (altgriech. für „Zusammenkunft”) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden „Konzil” und „Synode” synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Ráith Bressail/Rathbreasil im Jahr 1111, bei der die irische Kirche eine Gliederung in Diözesen nach kontinentalem Vorbild erhielt. Cellach bestimmte Malachias - durch Übersendung seines Hirtenstabes - zu seinem Nachfolger und beendete damit die Vorherrschaft seines Clans in Armagh.

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon




Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel

Quellen:
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe. J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2000