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Charalampos war Bischof unter Kaiser Septimus Severus und dessen Statthalter Lucianus. Vielfältig war die Zahl seiner Wundertaten für Notleidende: Betrübte und Niedergeschlagene tröstete er, eine Frau hat er auf wunderbare Weise vor dem Tod errettet, Gefangene bekehrt.
Die Legende berichtet, wie Charalampos im Alter von 113 Jahren gefangen genommen und seiner priesterlichen Gewänder beraubt am Marktplatz gefessel und mit Messern traktiert wurde. Er aber bedankte sich bei seinen Peinigern und heilte andere Gequälte, befreite einen seit 35 Jahren von einem Dämonen befallenen Mann, heilte schließlich die Tochter des Kaisers, Gallina. Seine Standhaftigkeit erzürnte den Statthalter so, dass er ihn eigenhändig zerfleischen wollte, aber ihm fielen die Hände ab. Er bat Charalampos um Heilung, dieser vollbrachte das. Zwei Augenzeugen, Dauktos (Baptos) und der Henker Porphyrios, schworen daraufhin den Götzen ab, ebenso drei Frauen, ie in der Versammlung waren; aber der Statthalter ließ sie alle festnehmen, foltern und enthaupten. Bevor Charalampos enthauptet wurde, bat er für die Haut aller Menschen und für die Fülle der Früchte der Erde. Die Henker bekehrten sich zum Christentum, Gallina begrub seinen Leichnam.
Patron
gegen Pest, Cholera und Viehseuchen
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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