Ökumenisches Heiligenlexikon

Columba Schonath
Taufnahme: Anna Maria

Gedenktag katholisch: 3. März

Name bedeutet: die Taube (latein.)

Nonne, Mystikerin
* 11. Dezember 1730 in Burgellern bei Bamberg in Bayern
† 3. März 1787 in Bamberg in Bayern

Kartenskizze

Anna Maria, Tochter des Müllers Johann Georg Schonath und seiner Frau Katharina, trat 1753 als Laienschwester in Bamberg ins Heiliggrabkloster des Dominikanerordens ein. Ein Jahr danach begannen starke Fieberanfälle und unerklärliche Krankheiten mit großen Schmerzen und seelischen Qualen, die anhielten, bis sie am 9. Dezember 1763 die Wundmale Christi empfing, die dann jeden Freitag bluteten. Sie führte hinfort ein Leben mit mystischen Erlebnisse und Gnadenerweisen, die sie in mystischen Schriften schilderte.

Columba starb im Ruf der Heiligkeit.

Kanonisation: Der Seligsprechungsprozess wurde 1999 eingeleitet.


Quellen:
• http://www.sendbote.com/messaggero/pagina_articolo.asp?IDX=88IDRX=18
• Gabriele Lautenschläger. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. IX, Herzberg 1995
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