Gedenktag katholisch: 14. Oktober
in Brügge: Übertragung der Gebeine: 30. August
Name bedeutet: der Geschenkte (latein.)
Donatianus war der Überlieferung nach der Sohn eines römischen Heerführers, der zur Unterdrückung eines Aufstands nach Gallien geschickt worden war. Er wurde demnach von einem Diener in den Fluss gestoßen und auf Geheiß des zufällig anwesenden Papstes Dionysius, der ein Rad mit fünf brennenden Kerzen in den Fluss setzen ließ, dort lebend aus dem Wasser gezogen, wo das Rad mit den Kerzen stehen blieb. Schließlich wurde Donatianus in Reims als Bischof eingesetzt.
Reliquien kamen 863 nach Brügge.