Gedenktag katholisch: 26. Februar
Name bedeutet: die um Besitz Kämpfende (angelsächs. - latein.)
Wandmalerei in der Kirche in Puch

Legenden nennen Edigna eine Tochter Heinrichs I. oder Philipps I. von Frankreich. Gegen ihren Willen zur Heirat gedrängt, floh sie demnach als Pilgerin auf einem Ochsenkarren nach Bayern; ein Hahn habe sie auf der Flucht begleitet und gekräht, als sie in Puch die Flucht beenden sollte. Dort lebte sie dann 35 Jahre lang in einer hohlen Linde bei einer kleinen Kirche, bis sie starb. Sie lehrte die Bewohner lesen und schreiben, brachte ihnen den Glauben nahe und half ihnen bei Sorgen mit dem Vieh.
Edigna starb, vom Volk hoch geehrt. Ihre Reliquien liegen in einem Glasschrein am linken Altar in der Kirche in Puch.
Eine alte, 1000-jährige
Linde auf dem Friedhof in Puch
soll die der Edigna gewesen sein. Alle 10 Jahre wird in Puch von Laien das
Edigna-Spiel aufgeführt.
Attribute:
auf Ochsenkarren, in Linde
Patronin
gegen Viehseuchen und Diebstahl