Gedenktag katholisch: 16. November
nicht gebotener Gedenktag in England
Gedenktag in Abingdon: 30. Mai
Übertragung der Gebeine. 9. Juni
nicht gebotener Gedenktag im Zisterzienserorden: 20. November
Gedenktag anglikanisch: 16. November
Name bedeutet: Schützer des Besitzes (althochdt.)
Statue an der St.-Edmund's-Kirche auf der Isle of Dogs in London

Edmund Rich studierte in Paris Philosophie und Theologie, lehrte dann an der Universität in Oxford. 1222 wurde er Kanonikus der Kathedrale von Salisbury, ab 1227 profilierte er sich in England als Kreuzzugsprediger. 1234 wurde er Erzbischof von Canterbury. Er führte ein strenges, bußfertiges Leben und zeichnete sich durch Wohltätigkeit aus. Unbeugsam verfolgte er kirchliche Disziplin und die Rechte der Kirche gegenüber dem König, was ständige Konflikte mit König Heinrich III. und dem eigenen Domkapitel zur Folge hatte. Deshalb zog er sich im Oktober 1240 heimlich ins Zisterzienserkloster nach Pontigny zurück. Auf dem Weg zu einer Wallfahrt nach Rom starb er im Chorherrenstift in Soissy-sur-Seine.
Edmunds Grab befindet sich in der Abteikirche in Pontigny. In seinem Geburtsort wurde ihm eine Kapelle erbaut und an einem 30. Mai geweiht.
Kanonisation:
1246 wurde Edmund heiliggesprochen.
Martyrologium Romanum Flori-Legium
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon