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Ökumenisches Heiligenlexikon

Eduard Josef Rosaz

italienischer Name: Edoardo Giuseppe

Gedenktag katholisch: 3. Mai

Name bedeutet: E: Hüter des Besitzes (althochdt. - italien.)
G: Gott hat hinzugefügt (hebr. - italien.)

Bischof von Susa, Ordensgründer
* 15. Februar 1830 in Susa im Piemont in Italien
† 3. Mai 1903 daselbst


Edoardo Giuseppe Rosaz
Edoardo Giuseppe Rosaz

Edoardo, Sohn von vor der französischen Revolution geflohenen Eltern, wurde 1854 in Nizza zum Priester geweiht. Er wirkte dann in Susa als Volksmissionar, als Kanoniker der Kathedrale und als Gefängnis-Seelsorger, später als Spiritual der Schwestern vom Heiligen Josef, schließlich als Leiter des Priesterseminars. Dabei beeindruckte er durch seine Bescheidenheit nach franziskanischem Ideal und seine karitative Haltung. Er verfasste einen Katechismus und war als Herausgeber einer Zeitschrift tätig. 1856 gründete er eine Herberge für verlassene und gefährdete Kinder und Jugendliche; 1878 wurde er zum Bischof ernannt. Aus ehemals Betreuten rekrutierte er die Schwestern der 1884 von ihm gegründeten Kongregation der Schwestern des Hlg. Franziskus von Susa, die er bis zu seinem Tod leitete; die päpstliche Anerkennung der Schwesternschaft erhielt Edoardo einen Tag vor seinem Tod.

Die Kongregation umfasst heute 40 Konvente mit 240 Schwestern in Italien, der Schweiz, Libyen und Brasilien.

Kanonisation: Edoardo Giuseppe Rosaz wurde 1991 durch Papst Johannes Paul II. bei seinem Besuch in Susa seliggesprochen.

Statue im Seitenalter der Kathedrale in Susa
Statue im Seitenaltar der Kathedrale in Susa


Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 12.11.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel

Quellen:
• Ferdinand Holböck: Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Band 3. Christiana, Stein am Rhein 1994
• Infotafel in der Kathedrale in Susa