Bona,
die Gute
Gedenktag katholisch: 25. November
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Rottenburg
Name bedeutet: Gott ist Fülle (hebr.)
Bild im Kloster Reute

Elisabeth Achler war das ungewöhnlich fromme Kind eines Flachswebers. 14-jährig trat sie, durch den Augustinerchorherrn Konrad Kügelin veranlasst, als Tertiarin dem Franziskanerorden bei. Zunächst lebte sie noch im Elternhaus, ab 1403 mit vier anderen Tertiarinnen in einer vom Stiftspropst von Waldsee gestifteten Klause in Reute bei Bad Waldsee. Ihre Lebensbeschreibung von 1420 schildert ihre mystischen Begabungen: tiefe Leidensbetrachtung des Herrn, harte Kasteiung, übernatürliches Fasten, Visionen und die Stigmatisation mit den Wundmalen Christi.
Zu den Schülerinnen von Elisabeth gehörte Ursula Haider.
Elisabeth wird noch heute in Oberschwaben hoch verehrt. Die Lebensgeschichte der Elisabeth ist eine der letzten Blüten mittelalterlicher Mystik.
Kanonisation:
Elisabeths Seligsprechung erfolgte am 19. Juni 1766 durch Papst Clemens XIII.
Martyrologium Romanum Flori-Legium
Im Kunstverlag
Josef Fink erschien von Maria Ruth Banzhaf und Michael Barczyk das Taschenbuch:
Selige
Gute Beth von Reute.