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Wandmalerei in der Kirche in Brunnby
bei Höganäs: Erik, der Heilige ![]()
Erik Jedvardsson wurde als Nachfolger von König Sverker 1156 König von Schweden. Die Überlieferung berichtet, dass er ein frommer, asketischer Mann war; auf die Erhebung von Steuern verzichtete er. Zu seiner Zeit war Schweden zwar schon nominell christianisiert, aber in Kultur und Lebenspraxis noch sehr heidnischen Bräuchen verhaftet; im heidnischen Reichsheiligtum gab es Götzenbilder im Tempel und Menschen- und Tieropfer im heiligen Hain. In seiner Regierungszeit stärkte Erik die Kirche und versuchte, den christlichen Glauben zu festigen. Er bildete das Domkapitel in Uppsala, das dann 1164 Erzbistum wurde. Zusammen mit seinem Bischof Heinrich unternahm er 1154 und 1156/57 siegreiche Kreuzzüge gegen die Finnen und gründete auch dort Klöster und Kirchen.
1160 wurde Erik - der Überlieferung nach beim Besuch der Heiligen Messe am
Himmelfahrtstag - auf Grund
einer vom dänischen Prinzen Magnus Henriksson angezettelten Verschwörung
ermordert: Sie haueten und erstachen ihn unwürdiglich
. Erzählt wird, dass eine
blinde Witwe, in deren Haus die Diener den Leichnam brachten, ihre Augen mit
seinem Blut berührte und sehend wurde.
Eriks Gebeine ruhen im Dom von Uppsala. Am 18. Mai 1167 legte der Erzbischof von Uppsala seine Reliquien in einen Schrein, daher der Gedenktag. Heute ruhen sie in einem Reliquienschrein, der 1574 vom gegenreformatorisch gesinnten König Johann III. gestiftet wurde. Schon bald nach seinem Tod wurde Erik als schwedischer Nationalheiliger verehrt.
Kanonisation:
Eriks Heiligkeit ist erstmals in einem Kalender des Bistums Uppsala
von 1198 bezeugt.
Patron
von Schweden
Panel auf dem Grab des Henricus te Nousis in Finnland, um 1420: Erik (mit Krone im hinteren Schiff) und Bischof Henrik von Uppsala (mit Bischofsmütze im vorderen Schiff) auf ihrem Kreuzzug gegen die Finnen
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