Gedenktag katholisch: 6. Januar |
Name bedeutet: der große Waltende (althochdt.) |
Abt in Prüfening, Märtyrer
* 1035 (?)
† 1121 in Prüfening
bei Regensburg in Bayern |
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Erminold, ein schwäbischer Ritter, war Benediktinermönch
in Hirsau,
dem berühmten Kloster der Reformen von HirsauDie Reformen von Hirsau gingen im 11. / 12. Jahrhundert aus vom Benediktinerkloster Hirsau im Schwarzwald. Sie nahmen die Reformen von Cluny auf, ohne aber deren Orientierung auf das zentrale Mutterkloster zu übernehmen. Das Ziel der von Abt Wilhelm verfassten „Consuetudines Hirsaugienses” war die strenge Lebensweise der Mönche wie in Cluny im Hinlick auf Tagesablauf und Liturgie sowie die Organisation der Klostergemeinschaft. Die Rechte der Bischöfe und Vögte wurden - entgegen den ursprünglichen Zielen - nicht eingeschränkt.
mit strengem Ordensleben, dessen Blütezeit unter Abt
Wilhelm entscheidend auf
ihn wirkte. 1114 wurde er vom Bamberger Bischof Otto
zum ersten Abt des Klosters Prüfening
bei Regensburg berufen. Als er dort die Reformgedanken von Hirsau durchsetzen
wollte, brachte ihm ein Mönch mit einem Knüppel eine Kopfverletzung bei, an der
er Tags darauf verstarb.
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985