Ökumenisches Heiligenlexikon

Eusignios von Antiochien
auch: Ausigonius

Gedenktag katholisch: 5. August

Gedenktag orthodox: 5. August
                                            liturgische Feier: 4. August

Gedenktag armenisch: 5. August

Gedenktag koptisch: 31. Dezember

Name bedeutet: der mit gutem (Feld-)Zeichen (griech.-latein.)

General, Märtyrer
* um 252 in Antiochia, heute Antakya in der Türkei
† um 362 in Rom

Kartenskizze

Russische Ikone

Russische Ikone

Eusignios war General im römischen Heer, wesentlich beteiligt an Kaiser Konstantins militärischen Erfolgen und ihn unterstützend bei der Etablierung des Christentums als Staatsreligion. Auch im hohen Alter von rund 100 Jahren war Eusignios noch tätig als strategischer Berater der Kaiser von Rom. Unter Kaiser Julian Apostata kam es noch einmal zur Verfolgung der Christen, Eusignios machte aus seinem Christsein aber keinen Hehl und kritisierte den Kaiser zunächst persönlich, dann auch öffentlich. Als er deshalb zum Verhör vor den Kaiser geführt wurde, begann er, die Taten des großen Konstantin zu preisen: er wies darauf hin, wie dieser auf Grund einer Erscheinung zum Glauben an Christus gekommen sei und als Christ seine Amt als Kaiser bestens ausgeführt habe. Julian verspottete deshalb Eusignios und ließ ihn im Alter von 110 Jahren enthaupten.

Die liturgische Feier von Eusignios findet in der Orthodoxen Kirche am 4. August statt, da sein Gedenktag belegt ist mit der Vorfeier der Verklärung Jesu.


Quellen:

• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XV, Herzberg 1999
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