Gedenktag orthodox: 8. August |
Name bedeutet: der Freudenbringer (griech.) |
Archimandrit im Kloster Sankt Johannes der Täufer
* Anfang des 18. Jahrhunderts im Dorf Zinandali in Kachetien
in Georgien
† 1804 |
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Ekwtime war ein an die Scholle gebundener Leibeigener der Fürsten Tschawtschawadse. Zur
Zeit von Königs Heraklios II. wurde er Mönch. Im Jahr 1777 hatte er schon das Amt des ArchimandritenEin Archimandrit (aus griech.„αρχή, Anfang” und „μάνδρα, Unterkunft”) ist in den östlichen und orthodoxen Kirchen der vorgeordnete Vorsteher eines oder mehrer Klöster, entsprechend etwa dem westlichen Erzabt. Er steht hierarchisch über dem Hegumen.
im Kloster von Sankt Johannes dem Täufer in der Wüste von Garedscha
aufgenommen, wie aus einem von ihm unterzeichneten Dokument hervorgeht. Im Laufe von 25 Jahren
vollbrachte er viele Werke der Nächstenliebe und wirkte als Beichtvater von Georg XII., dem
letzten georgischen König. Der
georgische Schriftsteller Johannes Bagrationi schreibt, dass Ekwtime Philosoph und Theologe,
außerordentlicher Prediger über moralische Themen
war, außerdem großer Faster, sehr weit
fortgeschritten auf dem Weg des Gebetes bis zur Gnade, Wunder zu wirken
. Ekwtime war Förderer
der Wissenschaften in der Gemeinschaft der Klöster von Davidgaredscha und unterrichtete zahlreiche
Schüler in Theologie und Philosophie. Dazuhin verfasste Hymnen, so eine zum
Gedenken an Nino, die Apostelin der
Georgier.
1798 trat Ekwtime vom Amt des Oberen zurück. Im selben Jahr wurde er von den Lesgiern -
einem muslimischen Stamm aus dem Nordkaukasus - gefangengenommen, als er vom Kloster in
das von ihm nach einer Verwüstung durch die Muslime wiederaufgebaute Dorf Kaschmi unterwegs
war. Um ihm das Leben zu retten, zahlte der König von Georgien, Georg XII., den Entführern
ein Lösegeld.
Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium, 1. Bd., Roma: Città Nuova, 1998, Dank an C. S., Brief vom 23. August 2009