Gedenktag katholisch: 11. September
Name bedeutet: der sich Hingebende (griech.)
Hans Leu d.Ä.: Martyrium von Exuperantius (rechts), Felix
und Regula, Altarbild in der
Zwölfbotenkapelle des Grossmünsters in Zürich,
um 1500. In der Reformation wurde das Bild teilweise zestört, um 1566
übermalt, 1936 teilweise rekonstruiert. 
Der Diener Exuperantius wurde in Zürich enthaupt zusammen mit seiner Herrschaft, den Geschwistern Felix und Regula, die der Legende gemäß nach der Vernichtung der Thebäischen Legion des Mauritius bei Agaunum nach geflohen waren.
Nach der Enthauptung richteten sich demnach Exuperantius und seine Herrschaft wieder auf, nahmen ihre Köpfe und trugen sie dahin, wo sie bestattet sein wollten. Über ihrem Grab erbaute man im 9. Jahrhundert das Züricher Großmünster. Über dem Hinrichtungsstein auf einer Insel in der Limmat, an dem man sie enthauptet hatte, wurde die Wasserkirche errichtet.
Der Brauch des Züricher Knabenschießen wurde an ihrem Gedenktag durchgeführt, heute am Wochenende davor oder danach. Das Siegel der Stadt Zürich stellt noch heute die drei mit den abgeschlagenen Häuptern in der Hand dar.