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Die Biografie über Fabiola stammt von ihrem Weggefährten Hieronymus.
Demnach war Fabiola eine vornehme Römerin. Sie ließ sich - gegen die Regeln der Kirche - scheiden und heiratete erneut, doch dieser Mann wurde ihr durch den Tod wieder genommen. Darin erkannte sie ein Eingreifen Gottes, bekannte öffentlich ihre Schuld, legte Bußkleider an und verharrte vor den Toren der Kirche, bis sie wieder in die Gemeinschaft der Gemeinde aufgenommen wurde. Sie tat das so inbrünstig, dass die Zuschauer und selbst die Priester mit ihr über ihr Elend und ihre eigene Schlechtigkeit weinten.
Fabiola wurde wieder in die Gemeinschaft der Kirche aufgenomen, verkaufte
alle Habe, unterstützte die Armen, pflegte Kranke und Aussätzige. Bei einer
Wallfahrt an die Heiligen Stätten in
Jerusalem
und Betlehem
lernte sie auch Hieronymus kennen und lebte eine
Zeit lang in seinem Kloster bei den Frauen, die ihm aus Rom
gefolgt waren. 395 kehrte sie nach Rom zurück und half beim Aufbau eines Pilgerhospizes.
Sie starb arm, von den Christen gerühmt, von den Heiden bewundert und von den Armen
betrauert
.
Attribute:
im Büßerkleid, betend
Patronin
der Krankenschwestern
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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