Ökumenisches Heiligenlexikon

Fara (Burgundofara)

Gedenktag katholisch: 7. Dezember
auch: 3. April

Name bedeutet: die Fahrende (althochdt.)

Äbtissin in Faremoutiers
* 595 in Poincy bei Meaux in Frankreich
† 3. April um 656 in Faremoutiers bei Meaux in Frankreich

Kartenskizze

Fara wurde der Überlieferung nach im Jahr 610 als junge Frau von Kolumban gesegnet, als der in ihrem Elternhaus in Poincy zu Gast war. Bald darauf wurde sie Nonne im Kloster, das von ihrem Vaters auf seinem Besitz, Evoriacum genannt - an der Stelle der heutigen Kirche in Faremoutiers - erbaut worden war und die Regel Kolumbans befolgte, dann auch Äbtissin.

Das Kloster wurde nach Faras Tod nach ihr Faremoutiers benannt. Der Name Burgundofara nimmt Bezug auf ihre Heimat Burgund. Manche Überlieferung nennt Fara eine Schwester von == Cagnoald und == Faro. Der Gedenktag 7. Dezember ist möglicherweise der Tag der Übertragung ihrer Gebeine.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Kloster in Faremoutiers zerstört.

Patronin der Blinden, gegen Augenleiden

Martyrologium Romanum Flori-Legium





Quellen:

• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon, Bd. XVI, Herzberg 1999
• http://de.wikipedia.org/wiki/Burgundofarones