Gedenktag katholisch: 19. Januar
Name bedeutet: die kleine Glücksbringerin (latein.)
Meister von Campionesi: Relief mit dem gekreuzigten
Christus, Maria und Johannes
in der Mitte sowie Faustina und Liberata, 1317, am Volksalter in der Kathedrale
in Como 
Faustina war die Schwester der Liberata. Die Schwestern waren auf dem väterlichen Schloss zur Welt gekommen. Die Begegnung mit einer trauernden Witwe bewog die Schwestern zum Eintritt ins Kloster. Von zuhause geflohen, unterstützte nach und nach der Vater seine Töchter, so dass diese zunächst ein Oratorium gründen konnten, aus dem dann das Kloster S. Margareta erwuchs. Drei Tage nach Faustina starb auch Liberata, so dass die im Leben stets vereinten Schwestern auch im Tod vereint blieben.
Die Gebeine von Faustina und Liberata ruhten seit 1317 im Altar von Santa Maria Maggiore in Como, der Vorgängerkirche der heutigen Kathedrale; dieser Altar ist heute der Volksaltar der Kathedrale.