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Ökumenisches Heiligenlexikon

Felicissimus

Felicissimus wurde als Diakon des römischen Bischofs Sixtus II. zusammen mit Agapitus gefangen genommen und mit dem Schwert hingerichtet. Der Diakon Laurentius wurde daraufhin ebenfalls zum Martyrium geführt.

Felicissimus' und Agapitus' Grab war in den Katakomben des Prätestatus an der Via Appia; Papst Damasus I. ließ es mit einem prächtigen Scheinbaldachin schmücken, in dessen unterem Teil eine von ihm verfasste Marmorinschrift eingelassen war, die berichtet, dass die beiden Diakone - - als ministri bezeichnet - zusammen mit Sixtus II. den Martertod erlitten; die Inschrift wurde 1927 wiedergefunden beim Abriss der Kirche S. Nicola de' Cesarini. Agapitus und Felicissimus wurden schon im römischen Festkalender des 4. Jahrhunderts zusammen mit Sixtus II. genannt. Papst Gregor IV. schenkte ihre Gebeine im 9. Jahrhundert Abt Gotzbald von Niederaltaich, der sie seiner Kirche in Isarhofen übereignete.




Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel

Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVI, Herzberg 1999