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Skulptur: Felix von Vicenza, um 1550 (?), an der St.-Pauli-Domkirche in MĂĽnster
Felix und Fortunatus - nicht zu verwechseln mit dem Diakon Fortunatus, der auch in Aquileia verehrt wird - erlitten der Ăśberlieferung nach zusammen mit Largus und Dionysius das Martyrium durch Enthauptung in den Verfolgungen unter Kaiser Diokletian.
Die beiden Brüder lebten der Legende nach in einer Hütte im Wald nahe Aquileia, weil sie lieber Kontakt mit wilden Tieren als mit den Heiden hatten. Nachdem ein gewisser Apam, der im Dienst des Präfekten von Aquileia, Eufemio, stand, sie verraten hatte, wurden sie verhaftet und in Ketten von den Richtern verhört. Sie bekannten ihren Glauben an Christus, verweigerten die heidnischen Opfer und wurden deshalb ausgepeitscht, dann gefoltert, schließlich in heißes Öl geworfen; als sie dennoch Mut zur Beleidigung der Götter hatten, wurden ihnen die Kiefer gebrochen. Schließlich verhängte Eufemio die Todesstrafe und die beiden Brüder wurden aus der Stadt hinaus in die Nähe des Flusses geführt, der den antiken Namen Natisone hatte und südöstlich der Stadt floss; dort wurden sie enthauptet. In der Nacht bargen Christen ihre Körper und begruben sie zusammen mit wohlriechenden Kräutern auf dem Friedhof.
Venantius Fortunatus forderte die Pilger zur Verehrung von Felix und Fortunatus auf und berichtet, dass Felix' Gebeine in Vicenza, die von Fortunatus in Aquileia bewahrt werden. Heute ruhen sie in der Krypta der Basilika von Aquileia, dort erinnert auch eine Grabstele aus dem 6. Jahrhundert an die beiden. Die Basilika in Vicenza trägt ihre Namen. Sie sind abgebildet unter den insgesamt acht Heiligen auf dem Fresko der Apsis der Basilika in Aquilea.
Patrone
von Chioggia;
frĂĽher: von Aquileia
und des Klosters Abdinghof in Paderborn.
Basilika in Aquileia mit Apsis © Giovanni Dall'Orto