Gedenktag katholisch: 12. Oktober
Name bedeutet: der Glückliche (latein.)
Mosaik, 527-530, in der unter Felix erbauten Basilika
SS
Cosma e Damiano in Rom 
Felix war Diakon. 519/520 war er als einer der Gesandten nach Byzanz - das heutige Ístanbul
- gereist, um die Beendigung des Acacianischen Schismas
- der durch Papst
Felix III. (II.) und Patriarch Achatius
von Konstantinopel ausgelösten Kirchenspaltung - zu erreichen. 526 wurde er - nach
dem Tod des in koniglicher Haft verstorbenen Johannes I.
und nach langer Zeit der Vakanz des Stuhles Petri
- laut dem Liber Pontificalis auf Befehl von Ostgotenkönig Theoderich dem Großen - zum
Papst erhoben.
Aus dem guten Einvernehmen mit den Ostgoten erklärt sich ein königliches Gerichtsprivileg für den KlerusEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. und das Geschenk eines Gebäudes am Forum Romanum zur Errichtung der Kirche SS Cosma e Damiano. Felix führte die Verurteilung des Semipelagianismus und die Beendigung des darob entstandenen Streites herbei, indem er Cäsarius von Arles Ausführungen über die Gnadenlehre übermittelte, die die SynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. von Orange 529 annahm. Er bestimmte den Goten Bonifatius II. zu seinem Nachfolger.
* Gegenpapst Felix II. (355 - 365) wurde lange Zeit als rechtmäßiger Papst angesehen. Die zwei Nummerierungen hinter dem Namen Felix III. (II.), der von 483 bis 492 regierte, und Felix IV. (III.) zeigen an, dass Felix II. rechtmäßig (die erste Zahl) oder nicht rechtmäßig (die zweite Zahl) Papst war; die angewandte Nummerierung spiegelt also wider, ob die alte Ansicht akzeptiert wird oder nicht. Das offizielle Martyrologium Romanum von 2001 benützt die Zählung einschließlich des Gegenpapstes.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon