Ökumenisches Heiligenlexikon

Felix von Nola

Gedenktag katholisch: 14. Januar
     in Nola: 15. November
Name bedeutet: der Glückliche (latein.)
Priester, Bischof von Nola (?)
* in Nola in Italien
† um 260 (?) in Nola bei Neapel in Italien
Kartenskizze

Felix war der Sohn eines eingewanderten Syrers. Er wurde Priester und entzog sich zwei Mal durch Flucht seiner Verfolgung. Die Legende erzählt, dass ein Spinnennetz am Eingang einer Höhle den sich darin Versteckenden vor den Verfolgern schützte. Schließlich wurde er möglicherweise Bischof von Nola.

Paulinus von Nola widmete in den Jahren 395 bis 407 seinem Vorgänger jährlich ein Gedicht, Augustinus rühmte noch den Bekenner, Gregor von Tours nannte ihn Märtyrer. Beda Venerabilis verfasste auf der Grundlage von Paulinus' Gedichten eine Lebensgeschichte. An Felix' Grab ereigneten sich Wunder wie Heilungen oder das Wiederauffinden verloren gegangener Tiere. Seine Verehrung lebte, nach einer Unter­brechung im 5. bis 8. Jahrhundert, im 9. bis 14. Jahrhundert wieder auf.

Patron gegen Meineid

Buchmalerei: Felix wird von seinen Schülern getötet, 14. Jahrhundert, aus: Jacobus de Voragine: Legenda aurea, in der Bibliothèque Nationale de France in Paris

Buchmalerei: Felix wird von seinen Schülern getötet, 14. Jahrhundert, aus: Jacobus de Voragine: Legenda aurea, in der Bibliothèque Nationale de France in Paris   

Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon

Catholic Encyclopedia

Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon





Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Charlotte Bretscher-Gisinger, Thomas Meier (Hg.): Lexikon des Mittelalters. CD-ROM-Ausgabe J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2000



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